. Pro (blind) Horse Mitglied der IG "Blinde Pferde e.V" www.ig-blinde-pferde.de
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Behandlung :

 

"Ein akuter Entzündungsschub muss sofort behandelt werden.

Ziel ist zunächst, den Pupillarkrampf zu lösen.

Dies geschieht mit Augentropfen oder –salben.

In hartnäckigen Fällen kann es auch nötig sein, direkt in die Bindehaut des Augapfels zu spritzen.

Zudem wird der Tierarzt eine cortisonhaltige Augensalbe verschreiben,

um weiter Entzündungen zu vermeiden.

In der akuten Phase sollte das betroffene Auge mit der Augensalbe sechs bis acht-mal täglich behandelt werden.

Oft erhalten die erkrankten Pferde zudem schmerzstillende Medikamente.

Eine Heilung ist nicht möglich.

Allerdings kann man die Krankheit mit einer Operation aufhalten.

Dabei wird das Glaskörpermaterial des betroffenen Auges ausgetauscht –

die so genannte Vitrektomie. Die Erfolgsrate liegt bei 95 Prozent. (?)

Wenn das zu operierende Auge allerdings stark vorgeschädigt ist,

kann das Auge trotzdem erblinden.

Allerdings werden dem betroffenen Pferd die Schmerzen genommen.

Bei erblindeten Augen, die dauerhaft schmerzen,

ist aus medizinischen und tierschutzrechtlichen Aspekten eine Entfernung des Auges anzuraten."

 

(Quelle: Klinik für Pferde, Tierärztliche Hochschule Hannover, Dr. Myriam Borstel) 04.11.2009/wem

 

 

 

 

 

 

(die Rate ist meiner Meinung nach anzuzweifeln, wahrscheinlich wird sie zum Zeitpunkt der Entlassung erhoben!)

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